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Eine christliche Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn viele Mitglieder ihre Talente einbringen und mit Freuden bestimmte Aufgaben übernehmen. Hier stellen wir solche Menschen vor.
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Zwei Pastoren, die gut zusammenarbeiten |
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Bei der cgn sorgen zwei Pastoren für das Wohl der Gemeinde: Dirk Evert (30) und Mark Weisensee (44) teilen sich die Arbeit seit Herbst 2008. Aber beide haben schon eine längere cgn-Geschichte hinter sich. Dirk Evert, in Oldenburg geboren, kam bereits 2005 erstmals in die Falkenbergstraße, um als Vikar die Kinder- und Pfadfinderarbeit der Gemeinde zu leiten. Sein Theologiestudium absolvierte er auf dem Theologischen Seminar Beröa in Erzhausen bei Frankfurt, 2007 wurde er zum Pastor ordiniert. Mark Weisensee stammt aus Frankfurt am Main und war 1999 einer der Gründer der cgn, lernte zunächst den Beruf des Speditionskaufmanns und arbeitete dann auf verschiedenen Positionen in der freien Wirtschaft, bevor er sich entschloss Theologe zu werden. Er absolviert sein Studium ebenfalls in Erzhausen. Bei der cgn ist er schon seit 2005 für die Jugendarbeit zuständig. Die Zusammenarbeit der beiden Pastoren funktioniert reibungslos: Jeder hat sein Büro, jeder seinen festen Aufgabenbereich, und mit den Predigten wechseln sie sich ab.
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Daniel R. Graf: Der Mann für gewisse Stunden |
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„Praxis Dr. Kleinknecht“ ist sein Solostück, das er
schon fünf Mal aufgeführt hat. Im „wirklichen Leben“ ist Daniel R. Graf (48)
natürlich kein Arzt, obwohl er häufig mit solchen zu tun hat. Er vertreibt
Technik für Operationssäle, ist also Medizin-Produktberater. Mag sein, dass er
sein selbstgeschriebenes Theaterstück deshalb in medizinischen Bereich
angesiedelt hat. Aber in Wirklichkeit geht es ihm nicht um das körperliche
Wohlbefinden, sondern eher um das geistig-seelische. Daniel leitet bei der cgn die Theatergruppe „Spiegelbilder“, in der er junge und nicht
mehr ganz so junge „Talente“ zusammengebracht hat, um mit ihnen kleine
Theaterstücke rund um das geistliche Leben aufzuführen. Gelegentlich kommen
Gottesdienstbesucher in den Genuss von szenischen Aufführungen, die als
Ergänzung von Predigten gedacht sind.
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Marlis Weisensee: Die gute Seele im Hintergrund |
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Ohne sie läuft bei der cgn gar nichts: Marlis Weisensee (46) ist die gute Seele der Gemeinde. Als Sekretärin sorgt sie im Hintergrund dafür, dass alles reibungslos funktioniert – und das schon seit Gründung der Gemeinde im Jahre 1999. Seit dem 1. Januar 2000 ist sie fest angestellt. Sie schreibt die Telegramme, die sonntags vor dem jeweiligen Gottesdienst verteilt werden, sie sorgt mit dem freitäglichen Rundmails dafür, dass die Mitglieder und Freunde der cgn immer gut informiert sind, sie organisiert die Freizeiten und ist Ansprechperson für jeden, der etwas auf dem Herzen hat. Marlis hat den Tagesüberblick über die cgn-Konten und bereitet alles für die Buchhaltung vor. Besonders viel Spaß bereitet ihr das Organisieren von Freizeiten, die ja im Gemeindeleben der cgn eine besondere Rolle spielen. Mit Ehemann Mark, der mit Dirk Evert die Pastoren der cgn sind, wohnt Marlis im wunderschönen Tremsbüttel, wo sie sich übrigens auch sportlich betätigt: Sie spielt begeistert Volleyball. Zu erreichen ist Marlis im cgn-Büro immer dienstags bis donnerstags von 9:00 bis 16:30 Uhr, freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr, Tel. 040/521 80 17-0,
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, Fax 040/521 80 17-1.
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Marc-André Hinrichs: Der Guten-Morgen-Mann |
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Mit einem freundlichen „Guten Morgen“ und einem
netten Händedruck begrüßt zu werden – das hebt die Laune am frühen Morgen. Und mancher Gottesdienstbesucher hat es durchaus nötig, am Sonntagmorgen um 10 Uhr
etwas aufgemuntert zu werden. Einer aus dem „Begrüßungsteam“ ist Marc-André Hinrichs (58).
Einmal im Monat steht er am Eingang und drückt den Gottesdienstbesucher das cgn-Telegramm in die Hand. Dabei lächelt er freundlich und hat ein paar gute
Worte parat. Das tut gut. Nach dem Gottesdienst verschwindet Marc-André,
meistens zusammen mit Claus Bolz, im Büro und zählt penibel genau das
eingesammelte Geld. Ebenfalls eine wichtige Aufgabe. Marc-André ist übrigens
ein Frühaufsteher. Notgedrungen. Denn er muss wochentags bereits um 4.40 Uhr
aus dem Haus, um pünktlich in Bremen zu sein. 130 Kilometer hin, 130 Kilometer
zurück. Dort ist er beim Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen zuständig für die
Fahrgast-Informationen und das Callcenter. Abends gegen 19 Uhr ist er wieder zu
Hause in Norderstedt bei seiner Frau Claudia, durch die er übrigens 1999 zur cgn gekommen ist.
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Sie sorgen für den guten Ton |
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Sie sorgen dafür, dass alle, die vorne stehen, gut gesehen
und gehört werden: Bernd und Matthias sitzen in Hintergrund an den Reglern und
passen auf, dass in der cgn stets ein guter Ton herrscht. Sie sind also die
Tontechniker und Beleuchter während der Gottesdienste und bei (fast) allen
anderen Veranstaltungen, die im Gemeindesaal stattfinden. Sie schalten die
Mikrofone an und aus, sie passen auf, dass die Vortragenden richtig beleuchtet
werden. Gleichzeitig nehmen sie die Predigten auf und kopieren sie auf Wunsch
für alle, die das gesprochene Wort mit nach Hause nehmen wollen. Damit der Ton
stets richtig stimmt, müssen sie immer Blickkontakt zur Bühne haben und zum
Beispiel auf bestimmte Handzeichen der Musiker reagieren.
Bernd (45) sorgt seit
Gründung der cgn im Jahre 1999 im Hintergrund für die Technik. Er ist mit
Begeisterung auch Teamleiter bei der cgn-Pfadfindergruppe Royal Rangers.
Zusammen mit Ehefrau Ruth lebt er in Ellerau und ist in seiner Freizeit ein
begeisterter Anhänger von taktischen Brettspielen. Von Beruf ist er
Arbeitsvorbereiter.
Matthias (22), Medizinstudent im 7. Semester, ergänzt das Technik-Team
seit gut 8 Jahren. Er und Bernd wechseln sich mit der Licht- und Tonregie ab.
In seiner Freizeit widmet sich Matthias, der natürlich auch zur cgn-Jugend
gehört, seinem musikalischen Hobby: Er ist Trompeter in der Bigband des
Lessing-Gymnasiums in Norderstedt.
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Wer regelmäßig die Gottesdienste der cgn besucht, kennt ihn.
Unübersehbar sitzt er vorne, direkt vor der Bühne. Vor sich PC und Beamer.
Rainer Krohn (48) gehört geradezu zum „unverzichtbaren Inventar“ der
Christlichen Gemeinde Norderstedt. Seine Aufgabe ist es, den Laptop so zu
bedienen, dass genau im richtigen Moment die richtigen Liedertexte an der Wand
erscheinen. Ganz viel Taktgefühl muss er also haben, der Mann am Beamer. Und
das hat Rainer Krohn zweifellos. Der „Herr“ über gut 600 Texte, die er
größtenteils selbst eingespeist hat, ist seit etwa zwei Jahren verantwortlich
für diesen Dienst, auf den die Gottesdienstbesucher keinesfalls mehr verzichten
möchten. Denn ohne Liedertexte kein Mitsingen – und das geht schließlich gar
nicht.
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